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Die Ortsstelle Sillian umfasst das Einsatzgebiet von sieben Gemeinden im Osttiroler Hochpustertal. Dies sind die Gemeindegebiete von Sillian, Inner- und Außervillgraten, Heinfels, Strassen, Abfaltersbach und Anras.

Der aktuelle Mitgliederstand besteht aus 48 Kameraden, wobei vier Mitglieder passiv sind. In der Bergrettung gibt es aktuell eine Bergrettungsärztin sowie einen Flugretter und vier Hundeführer. Drei Mitglieder sind derzeit in Ausbildung und außerdem sind vier Mitglieder der Lawinenkommission integriert.

Schwerpunkte der Bergrettung sind:

  • Suche, Bergung, Versorgung, Abtransport Verunfallter und in Not geratener Menschen,
  • rasche und effektive Hilfe im unwegsamen Gelände besonders bei schlechten Witterungsverhältnissen (kein Hubschrauberflug möglich!)
  • Unterstützung anderer BR-Ortsstellen und Rettungsorganisationen
  • Unterstützung bei Hubschraubereinsätzen
  • Dienste der Hundeführer und Flugretter
  • Pistenrettungsdienste und Bereitschaftsdienste bei diversen Sportveranstaltungen
  • Einsatz bei anderen Elementarereignissen (Vermurungen, Erdbeben,...)

Die Aufgabe der Bergrettung, in Not geratenen Menschen und Tieren im schwierigen Gelände zu helfen, unterliegt dem progressiven Wandel der Zeit. Teilweise respektlos und bei jeder Witterung wagen sich Bergwanderer in die Hochtäler unserer Region. Unfälle und Katastrophen sind nicht selten die Folge.

Die technischen und medizinischen Anforderungen auf dem BR-Sektor haben sich in den letzten Jahren durch ein völlig verändertes Freizeitverhalten der Bevölkerung und den Einzug moderner Technologien stark verändert. Laufende Schulungen und Übungen sind notwendig um die Mannschaft im Ausbildungsbereich auf aktuellem Stand zu halten. Investitionen im Bereich von Mannschaftsausrüstung, modernen Geräten und Medizintechnik sowie von Einsatzfahrzeugen waren unumgänglich um den derzeit geforderten technischen Standard zu gewährleisten. Einsatzstrategien wurden reformiert und erfordern besonders gute Zusammenarbeit, mit der Landesleitung, Landesleitzentrale ILL, öffentliche Institutionen, befreundeten Blaulichtorganisationen, den Flugrettungen sowie mit der Bevölkerung. Diese rasante Entwicklung bleibt nicht ganz ohne Spuren. Die ehrenamtliche Arbeit gerät oftmals in den Grenzbereich des Machbaren. Für die Zukunft ist wohl ein Weg zu suchen, der ein Mix aus Altbewährtem und Neuem sein soll. Enormer Weitblick und gefühlvolles agieren der Verantwortlichen ist gefordert, damit auch die Jugend weiterhin Sinn in der ehrenamtliche Hilfe sieht und dafür begeistert werden kann.

Berg Heil!